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ELCON wird am 7. Juni bei der Veranstaltung Kommunaler Breitband Marktplatz 2012 in...
Schritt für Schritt baut die Elementmedia GmbH, ein 100%iges Tochterunternehmen der Stadtwerke...
Die ELCON Systemtechnik GmbH wurde am 18. März 1990 als Handels-, Consulting- sowie Aus- und Weiterbildungsunternehmen in Berlin gegründet. Damals zählte das Unternehmen 13 Mitarbeiter.
Am 1. Juli 1993 kaufte ELCON das Werk des ehemaligen VEB Goldpfeil im sächsischen Hartmannsdorf bei Chemnitz. Dort fertigte man zuletzt Magnetköpfe für Rundfunk-, Speicher- und Datenverarbeitungsgeräte. Mit der Übernahme durch die ELCON Systemtechnik GmbH begann eine neue Ära: nun wurden am zunächst als Niederlassung betriebenen Standort elektronische Baugruppen und Geräte für Telekommunikation und Automobilindustrie entwickelt und produziert.
Nach erfolgreicher Erstzertifizierung entsprechend der Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001 stand der Weg offen für die Entwicklung und Fertigung von Baugruppen für die Deutsche Telekom AG. In den Anfangsjahren war die Telekom der Hauptkunde der ELCON Systemtechnik GmbH. Netzabschlussgeräte gehörten zu den ersten Produkten, die ausgeliefert wurden.
In Jahr 1995 begann die Fertigung von PCM-Systemen, mit denen mehrere analoge Telefonanschlüsse über eine Kupferdoppelader von der Vermittlungsstelle zum Teilnehmer übertragen werden (heute ELCONnect gain).
Seit dem 30. September 1996 befindet sich der Stammsitz der ELCON Systemtechnik GmbH in Hartmannsdorf. Vom Berliner Standort aus – nun Niederlassung – betreute der Vertrieb die ständig wachsenden Exportmärkte.
1996 ist auch das Jahr, in dem die Fertigung des NTBAs begann – wie sich später herausstellte, entwickelte sich dies im Laufe der Zeit zum bisher meistverkauften Produkt von ELCON (heute ELCONnect isdn).
Das einmillionste NTBA wurde produziert und vertrieben.
Ständig steigende Produktionszahlen verlangten nach umfangreichen Investitionen in die Fertigungstechnik. Mit einer SMT-Bestückungslinie (Surface Mount Technology) für ca. 180.000 Bauelementen pro Stunde (gekoppelt mit Siebdruck- und Reflowtechnik) und einer THT-Bestückungslinie (Through Hole Technology) mit einer Kapazität von 6.000 Bauelementen pro Stunde war das Unternehmen für ein weiteres Wachstum bestens gerüstet. Die Sanierung des Firmengebäudes fand ihren Abschluss.
Parallel dazu wurden Entwicklungsprojekte für die HDSL-Übertragungstechnik gestartet (heute ELCONnect xpand).
Die ELCON Systemtechnik GmbH übernahm die Abteilungen Entwicklung und Service/Prüffeld der TRION GmbH in Berlin und führte deren Aktivitäten als Tochterunternehmen ELCON mobility Gesellschaft für Telematik, Verkehrs- und Datentechnik mbH weiter. Erstes Entwicklungsprojekt war die On Board Unit (OBU) für Toll Collect, dem Betreiber des LKW-Mautsystems in Deutschland, hinter dem die Deutsche Telekom und DaimlerChrysler standen.
Die Ausweitung der Geschäftsfelder durch die Übernahme der ELCON mobility GmbH erforderte eine Zertifizierung nach ISO/TS 16949 entsprechend den Vorgaben der Automobilindustrie, welche erfolgreich bestanden wurde.
Auch in den bisherigen Geschäftsfeldern wurde ständig weitergeforscht. Neuestes Entwicklungsprojekt war die SHDSL-Übertragungstechnik (heute ELCONnect xpand).
Produktion und Vertrieb des fünfmillionsten NTBA.
Die ELCON Systemtechnik GmbH unterhält mittlerweile Niederlassungen in Frankreich, Russland, Ungarn, Polen, Iran und Vietnam.
ELCON zeigt auch beim Umweltschutz Verantwortung: Die erstmalige Zertifizierung entsprechend den Umweltstandards nach ISO 14001 wurde mit Erfolg bestanden.
Die ELCON Systemtechnik GmbH übernahm die deutsche Marconi-Entwicklungsabteilung in Radeberg bei Dresden und konzentrierte dort die Entwicklung der Firmengruppe im neugegründeten Tochterunternehmen ELCON Entwicklungszentrum GmbH.
Im April 2003 schloss die ELCON mobility GmbH die Serienüberführung der OBU für die LKW-Maut erfolgreich ab. Die Serienfertigung startete dann Ende April beim Lizenznehmer Grundig.
Auf Grundlage der Powerline-Technologie begann ELCON mit der Entwicklung der Coaxline-Technologie (heute ELCONnect coax). Zu dieser Zeit betrug die maximale Datenrate auf dem als Übertragungsweg genutzten Kabel-TV-Netz 14 Mbit/s brutto.
Ende 2004 verkaufte die ELCON Systemtechnik GmbH die ELCON mobility GmbH an die EFKON AG in Graz. Kurz darauf ging die LKW-Maut in Deutschland mit einem ausgereiften und stabilen System an den Start. 400.000 OBUs, seinerzeit von der ELCON mobility GmbH entwickelt, waren mit dabei.
Rückgänge im operativen Geschäft führten zu einer Reduzierung des Personals. Um Stillstandszeiten der Fertigungsmaschinen zu vermeiden, wurden diese durch Lohnfertigungsaufträge ausgelastet – der Geschäftsbereich EMS (Electronic Manufacturing Services, heute ELCONnect logistic) war geboren.
Der immer weiter steigende Bedarf an größerer Bandbreite erforderte die Weiterentwicklung der ELCONnect-coax-Technologie: 200 Mbit/s brutto waren nun das Ziel. Erstmalig offiziell präsentiert und zur Serienfertigung freigegeben wurde das System zur AngaCable 2007.
Zu Beginn des Jahres erfolgte die Schließung Niederlassung Berlin, um die Vertriebsaktivitäten auf dem deutschen Markt in Hartmannsdorf zu bündeln. Ebenso verschmolz die ELCON Entwicklungszentrum GmbH mit der ELCON Systemtechnik GmbH.
Der Wechsel des Hauptgesellschafters fand am 12. Juli 2007 seinen Abschluss. Das Beteiligungsunternehmen CFC Industriebeteiligungen GmbH &Co. KGaA mit Sitz in Dortmund hatte die Gesellschaft im April übernommen.
Mit Entwicklungen in den neuen Produktbereichen ELCONnect fiber (Datenübertragung über Glasfaser) und ELCONnect next (Next Generation Networks) wurden weitere Geschäftsfelder erschlossen.
Inzwischen hat ELCON das achtmillionste NTBA verkauft.
Zum 1. Juli 2008 eröffnete ELCON ein neues Sales- und Supportzentrum in Eschborn. Der neue Standort wird Drehscheibe für die nationale und internationale Kundenbetreuung. Eschborn gilt als eines der Telekommunikationszentren. Zusätzlich zu ARCOR, Orange, British Telecom und Colt Telecom, welche alle ihre Zentralen in Eschborn angesiedelt haben, befinden sich die technischen Hauptstandorte von T-Home, T-Mobile und T-Systems in Darmstadt – rund 15 Minuten entfernt.
Durch gezielte Investitionen in den letzten drei Jahren in Forschung und Produktentwicklung sowie konsequenter Marktentwicklung wächst ELCON im Jahr 2009 mit 22% gegen den Markttrend von -15%. Um auch zukünftig ein nachhaltiges Wachstum zu sichern, investiert ELCON aktuell 15% vom Umsatz in Forschung und Entwicklung.
Zur Optimierung und Ausweitung unserer Produktionskapazitäten investiert ELCON laufend auch in neue innovative Technik. Ende 2009 wurde die neue Lötanlage mit angeschlossener THT-Fertigung unter spektakulären Bedingungen angeliefert und in Betrieb genommen.
Am 23. August 2011 fand ein Managementwechsel bei der ELCON Systemtechnik GmbH statt. Neuer Geschäftsführer ist seither - neben Markus Königshofer - Herr Christian Holland-Moritz.
Heute ist ELCON ein international tätiges Unternehmen auf dem Gebiet der Telekommunikationssysteme zur Netzoptimierung und gehört zu den Marktführern bei elektronischen Baugruppen und Geräten für den ISDN-Basisanschluss. Zu den Kernkompetenzen zählt die kunden- und netzwerkspezifische Produktentwicklung. Mittlerweile sind wieder 200 Mitarbeiter sowie mehrere Auszubildende bei ELCON angestellt. Vertriebsniederlassungen gibt es in Eschborn, Paris und Wien.
ELCON erweitert ständig die Produktpalette und besitzt die Qualitätszertifikate namhafter Telekommunikationsunternehmen. Kunden sind TK-Netzbetreiber, Systemausrüster und Systemintegratoren hauptsächlich im europäischen Raum. ELCON-Produkte sind in fast allen Ländern Europas erfolgreich im Einsatz.
In Südeuropa ist eine weitere Vertriebsniederlassung geplant, um näher beim Kunden agieren zu können.